Natalie Harder

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Marionettentheater

Pressespiegel


Auswahl Besprechungen

Jutta Hinz, Tagesspiegel 6.10.9
Hexensabbat an Schnürren

Das “Festival der Puppen” zeigt die erfolgreichsten Szenen aus den Stücken des 1972 von Natalie Harder gegründeten Marionettentheaters. Die Spiel-und Tanzszenen werden mit Wort und Musik unterlegt, die Stoffe ergeben sich aus Märchen und Mythen, die nach literarischen Vorlagen in eigener Dramaturgie gestaltet werden Zusammen mit den ausgestellten Kreidezeichnungen und Collagen von Natalie Harder, die den Weg von der Idee zur Umsetzung in Malerei und schließlich Puppentheater zeigen, wird das Genre des Marionettentheaters hier zu einem zauberhaften Vergnügen.

Hedwig Rohde, Tagesspiegel 27.5.76

Natalie Harder in der Akademie der Künste

Der Anspruch ist also ungewöhnlich, kinetische Kunst im Grunde, keineswegs das, was man unter Marionettentheater versteht. Am gelungensten wirken aber die frühesten und kleinsten Spielfiguren, die noch Stoff-und Handpuppencharakter haben und von denen vier bis sechs mit ihren Fäden an einem einzigen Holzkreuz befestigt sind. Es macht wirklich Spaß, die Marionettenmeisterin damit hantieren zu sehen und den feenhaften oder gespenstischen Reigen zu folgen. Die Schatten spielen dabei mit.


Ein tumber Tor findet an Fäden zur Menschlichkeit

An Fäden geführt tritt der tumbe Tor seinen abenteuerlichen, von Widrigkeiten und unerfüllter Minne geflasterte Weg  zum erlösenden Gral an. Natalie Harder und ihre Truppe stützen sich auf die neuen Versuche psychologischer Deutung der Mythen, insbesondere von Emma Jung, die das “Dummlingsmärchen” vom Parzival als psychologischen Entwicklungsprozeß eines Menschen einordnet, der vom Unbewußten zum Bewußten und schließlich zur Menschlichkeit führt.Sechs Spieler lenken die Geschicke von Parzival, Herzeloyde, Gurnemanz, Artus, Kundrie, Amfortas, der Ritter und Könige, Bäuerinnen, Fürsten und der Pferde. Rhythmen der Reiter, traumhaft Klanggewebe, Kampfgeräusche, akustische Verfremdungseffekte erdachte und machte
Märchenhaftes Marionettenspiel um Amor und Psyche

Mit sanften Bewegungen zeigt das Marionettentheater “Die blaue Perle” im Max-Beckmann-Sall im Wedding, wie sehr die Liebe am goldenen Faden hängt. Überall lauert in dem Märchen “Amor und Psyche” aus Apuleius “Der goldene Esel” Gefahr.

Während Psyche bei ihrem Versuch Eros zurückzugewinne, ständig Steine in den Weg gelegt werden, arbeiten die Marionettenspieler Jochen Wilk, Natalie Harder, Peter KLapperbein, Ingrid Töbermann und Ralph M. Döhler Hand in Hand. Ruhig und mit Fingerspitzengefühl führen sie die von Natalie Harder phantasievoll gestalteten Figuren.

So richtig spannend wird es im zweiten Akt, als Psyche die schwierigen Aufgaben ihrer “Schwiegermutter bewältigen muß. Da haben sich Natalie Harder, verantwortlich für die künstlerische Gesamtleitung, Ingrid Töbermann, Regie und das gesamte Team eine Menge schöner Bilder einfallen lassen. Besonders viel Applaus galt den flotten Tanzszenen der Götter.

Morgenpost 24.11.94

Charlotte Krutina. Mitregie: U t a R a d e k e u n d d i e T r u p p e .

S i e ., M o rgenpost, Januar 1980

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